Online Recht, Onlinerecht

 
    Online-Recht - Beratung von ausgewählten Top Experten. Sie wählen den passenden Experten (Onlinerecht) aus, klicken auf "E-Mail-Beratung" und richten Ihre persönliche Problemstellung an den Berater. Der Experte macht Ihnen ein kostenloses Angebot (Preis, Dauer etc.) Bei Annahme erhalten Sie die ausführliche Antwort des Beraters. Bei Ablehnung entstehen Ihnen keinerlei Kosten - Kein Risiko Onlinerecht
Recht
Suche:
    Online Beratung Recht via E-Mail Online zum Thema Recht im Internet. Online gut beraten - Onlinerecht im Internet für alle die Online sind.
    Am 13. September 2003 ist das Urheberrechtsgesetz (UrhG) im Zuge der Umsetzung einer entsprechenden EU-Richtlinie durch das „Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft“ in zahlreichen Punkten geändert wurden. Hierdurch soll der Schutz des geistigen Eigentums im digitalen Zeitalter gestärkt werden. Anlass für diese Onlinerecht Gesetzesänderung waren vor allem die in letzter Zeit immer vehementer geführten Diskussionen um einen wirkungsvollen juristischen Schutz vor digitalen Raubkopien. Der folgende Beitrag soll einen Überblick über die wichtigsten Änderungen und deren Auswirkungen auf die Netzwelt geben. Vor allem der Bereich der Privatkopie wurde durch die Novelle umfangreich neu geregelt. Nach § 53 UrhG sind einzelne Vervielfältigungen eines Werkes zum privaten Gebrauch auch weiterhin zulässig. Diese dürfen wie nach der alten Rechtslage auch weder mittelbar noch unmittelbar zu Erwerbszwecken dienen. Ausdrücklich gesetzlich geregelt wurde in § 53 Abs.1 UrhG jedoch, dass es untersagt ist, zur Vervielfältigung eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte Vorlage zu verwenden. Gerade dieser Punkt war nach der alten Rechtslage im Zusammenhang mit Online-Tauschbörsen wie Kazaa oder Morpheus juristisch höchst umstritten, da nicht klar war, ob das Recht der Privatkopie auch für offensichtlich rechtswidrig erlangte Vorlagen galt. Nun ist geregelt, dass der Download von Musikdateien oder Filmen in Tauschbörsen rechtlich unzulässig ist, wenn die Vorlage nicht rechtmäßig, also unter Zustimmung der Rechteinhaber oder –verwerter eingestellt wurde. Dies gilt unabhängig davon, ob die Vervielfältigung zu privaten oder gewerblichen Zwecken geschieht. Ein weiterer wesentlicher Punkt der Neuregelung betrifft das Verbot der Umgehung vonOnlinerecht Kopierschutzmechanismen, die auf CDs oder DVDs angebracht sind. Das Gesetz spricht nun in § 95a UrhG von wirksamen technischen Maßnahmen zum Schutz eines nach dem Urheberechtsgesetz geschützten Werkes, die ohne Zustimmung des Rechteinhabers nicht umgangen werden dürfen. Dies betrifft die Mehrzahl der sich auf dem Markt befindlichen Kopierschutzmechanismen für CDs und DVDs. Onlinerecht